Powerbank

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Die hier gezeigten Powerbanks sind aufgrund ihres Gewichts für SOTA nur sehr eingeschränkt zu verwenden. Allenfalls zu einer „Drive-on Location“ würde man so ein Monstrum mitnehmen. Oder in den Campingurlaub, was tatsächlich die Motivation für den Bau der beiden Powerbanks war – man kann ja auch vom Campingplatz funken!

Vorgeschichte:
Seit unseren HB0- Expeditionen befindet sich noch eine Varta LA-60 im Keller. Dabei handelt es sich um eine 60 Ah AGM- Batterie, die bei entsprechender Pflege jahrelang ihren Dienst tun kann. Außerdem noch eine 17 Ah AGM- Batterie von Panasonic, die mir ein Freund überlassen hat. Beide nutze ich hin und wieder als Stromversrogung für meine Funkstation. Ohne Gehäuse und ohne Griffe sind sie aber schlecht zu transportieren. So entstand die Idee, Gehäuse für die Akkus zu bauen.

Planung:
Die 12V- Anschlüsse sollten mit Powerpole Steckern realisiert werden, da meine komplette Funkstation inzwischen auf diesen Standard umgestell ist. Bei der Suche nach vergleichbaren Projekten im Netz, fand ich einige, die neben dem 12V- Anschluss auch einen 5V- Anschluss zum laden von Smartphones hatten. Diese Anwendung erschien mir plausibel und so wurde der USB- Anschluss mit in die Wunschliste aufgenommen. Weiterhin fand ich die Idee sehr attraktiv, sich die Batteriespannung über ein kleines Messgerät anzeigen zu lassen. Kombimodule (USB und Voltmeter) findet man bei Online- Versandhäusern oder Auktionsplattformen. Damit  die Batterie nicht unnötig entladen wird, sollte das Modul abgeschaltbar gemacht werden.

Realisierung:
Zunächst wurden aus Siebdruckplatten (typische Anwendung im Kfz- und Anhängerbau) zwei passende Holzkästen für die Akkus gebaut. Anschlüsse und Elektronik sollten über dem Akku angebracht werden, weshalb das Gehäuse etwa 4-5 Zentimeter höher werden sollte als der Akku. Die Frontplatte erhielt drei große Bohrungen für die Anschlüsse und der Deckel eine etwas kleinere Bohrung zum Öffnen.
Für den kleinen Akku erhielten beide Seitenwände ein Langloch als Griff. Beim 60 Ah- Akku wurden dafür zwei Klappgriffe aus Metall verwendet.

Die Verkabelung im Inneren ist überschaubar. Wichtig war mir, dass alle Verbraucher (Voltmeter und Spannungswandler für den USB- Anschluss) abschaltbar sind. Den Schalter dafür habe ich in die Zigarettenanzünder- Buchse eingesetzt und mit etwas Heißkleber befestigt. Man muss die Buchse dazu am Ende absägen und den Metall- Einsatz entfernen.

Ausblick:
Um beispielsweise beim Campen netzunabhängig zu sein, habe ich eine kleine Solarzelle beschafft (10 Watt, ca. 20 V/ 500 mA). Dazu einen PWM- Solarladeregler. Damit ist es möglich, die Akkulaufzeit zu verlängern und (bei nicht allzu intensiver Nutzung) wieder vollzuladen.

The Powerbanks shown here can only be used to a very limited extent for SOTA due to their weight. At best to a „Drive-on Location“ you would take such a monster with you. Or on a camping holiday, which was actually the motivation for building the two Powerbanks – you can also play with the radio from the campsite!

History:
Since our HB0 expeditions there is still a Varta LA-60 in the cellar. This is a 60 Ah AGM battery, which can be used for many years with appropriate care. In addition there is a 17 Ah AGM battery from Panasonic, which a friend of mine left to me. I use both now and then as power supply for my radio station. Without housing and without handles they are difficult to transport. So the idea was born to build a case for the batteries.

Planning:
The 12V connections were designed with Powerpole connectors, because my complete radio station uses these connectors. During the search for comparable projects in the Internet, I found some, which had beside the 12V- output also a 5V- output for charging Smartphones. This application seemed plausible to me and so the USB port was added to the wish list. Furthermore, I found the idea of displaying the battery voltage with a small meter very attractive. Combi-modules ( USB and Voltmeter ) can be found on the Web.
The module should be made switchable so that the battery is not unnecessarily discharged.

Realization:
First I built two wooden boxes for the batteries out of plates typicaly used in trailer construction. Connections and electronics were to be mounted above the battery, so the case had to be about 4-5 centimetres higher than the battery. The front panel received three large drillings for the connections and the cover a somewhat smaller drilling for opening.
For the small battery both side walls received a long hole as handle. Two metal folding handles were used for the 60 Ah battery.

The wiring inside is manageable. It was important to me that all consumers (voltmeter and voltage converter for the USB connection) could be switched off. I put the switch into the cigarette lighter socket and fixed it with hot glue. You have to saw off the socket at the end and remove the metal insert.

Prospect:
In order to extend the battery life and (if not used intensively) fully charge it again, I bought a small solar cell (10 Watt, approx. 20 V/ 500 mA) and a PWM solar charge regulator. This makes the powerbank independent from the mains.

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