4-Band Dipol (Linked- Dipole)

Nachdem ich einige SOTA- Referenzen mit Monoband- Antennen aktiviert hatte, entstand der Wunsch nach einer Mehrbandantenne, denn der Bandwechsel war eine zeitraubende Angelegenheit. Die Antenne sollte mindestens die Bänder 40m, 30m und 20m abdecken, optional 15m. Der Umbau sollte nicht länger als drei Minuten dauern.

Ein Dipol mit „umschaltbarer“ Strahlerlänge schien mir die geeignete Lösung zu sein. Die Umschaltung sollte durch Verbinden oder Trennen eines kleinen Steckers erfolgen (s. Fotos). Die Isolatoren stamen von DX- wire (Mini- Isolator), die Stecker aus dem Kfz- Bedarf. Das nicht verbundene Stück der Antenne wirkt als Endkapazität und muss beim Abgleich berücksichtigt werden.

Der Dipol wird nacheinander für die Bänder 20m, 30m und 40m abgeglichen. Bei letzterem ist darauf zu achten, dass die Resonanz möglichst tief liegt, um auch im 15m- Band noch eine einigermaßen akzeptable Anpassung zu bekommen. In den meisten Fällen liegt die Resonanz am oberen Ende des 15m- Bandes oder sogar darüber. Diese Problematik wird im Rothammel Kapitel 11.1 beschrieben (Auflage 10, 1991: „Die L- Antenne“).

linkeddipole
Der 4- Band Dipol wird als Inverted Vee aufgebaut. Gut erkennbar sind die kleinen Ringe, die durch die geschlossenen Verbindungen entstehen. Die Antenne ist momentan im 40m- Band resonant. Die Leinen der unteren Ebene dienen zur Mastabspannung.

Zusammen mit der Mantelwellensperre wird diese Antenne bei künftigen SOTA- Aktivitäten dabei sein.

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2 Gedanken zu “4-Band Dipol (Linked- Dipole)

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